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#1

Fanfiktions

in Fanfiktion 02.03.2012 18:29
von Massie | 2.110 Beiträge | 11043 Punkte

Hey. Ich musste diesen Tread nun einfach eröffnen, weil ich meine Träume, die ich von Johnny habe, immer aufschreibe und sie dann irgendwann zu Fanfiktions werden.
Ich hoffe, ich bin hier im richtigen Bereich, wo ich ihn eröffne und ich hoffe auch, dass viele von euch war schreiben.

Gruß,
Massie


"Ich glaube ganz fest daran, dass wir alle ziemlich verrückt sind. Jeder auf seine Art." ~by Johnny~

"Eine weitere Träne lief meine Wange hinunter. Ich liebte ihn immer noch sehr, aber würde ich ihm wirklich je wieder verzei­hen können?" ~by me aus meinem Buch~

"Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben ihnen zu folgen, egal wohin der Weg auch führt!" ~by me~
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#2

RE: Fanfiktions

in Fanfiktion 02.03.2012 18:32
von Massie | 2.110 Beiträge | 11043 Punkte

Ein erster Teil einer Fanfiktion: (Die Geschichte bassiert auf einen Traum von mir. Auf Kommis würde ich mich freun.)

Wie im Märchen nur noch viel schöner

Gerade hatten wir Englisch. Schon die ganze Zeit war ich ir­gendwie aufgeregt, ich wusste nur nicht, warum. Und als es dann an der Tür klopfte, wusste ich es eigentlich bereits schon, wer da davor stand. Ich hatte so ein Gefühl und mein Herz fing urplötzlich das Klopfen an. „Herein“, sagte unser Englischleh­rer und mir blieb plötzlich das Herz stehen. Während alle ande­ren Girls um mich herum anfingen zu kreischen, war ich die Ruhe selbst und folgte dem Mann in den zerrissenen Jeans, der eintrat ruhig mit meinen Augen. Natürlich wusste ich, wer es war, denn wer kannte diesen unglaublichen Schauspieler denn nicht? Ob Willy Wonka oder Captain Jack Sparrow er spielte einfach großartig und sah dazu einfach nur verboten gut aus. Kein Wunder also, dass ich nun schon fast seit einem Jahr uns­terblich für ihn schwärmte. Deshalb war es ein kleines Wunder, dass ich bei seinem Anblick nicht komplett ausflippte.
Er ging lässig ins Klassenzimmer, doch sah irgendwie geknickt aus. Doch dann sah er auf und blickte mir direkt in die Augen. Sein Blick hielt mich gefangen. Ich konnte gar nicht anders als zu lächeln und zu meinem Erstaunen tat er es auch. Das schiefe Lächeln erschien auf seinem Gesicht, welches ich schon so oft auf Bilder gesehen hatte. Fast wie in Zeitlupe spielte sich das alles ab, während meine Freundinnen um mich herum immer noch leicht quietschten. Dann stellte er sich lässig vor die Tafel und begann zu sprechen. „Ich heiße Johnny Depp, aber das wissen bestimmt alle schon“, sagte er auf Englisch und lächelte wieder, „Und ich bin hier, um ein wenig über den Beruf und das Leben eines Schauspielers zu reden.“ Sofort schoss Ronnie's Hand in die Höhe. „Hast du momentan eine Freundin oder bist du verheiratet?“ Johnny sah plötzlich traurig auf den Boden und in diesem Augenblick wusste ich die Antwort auf Ronjas Frage. „Nein“, sagte Johnny, „Seit drei Monaten nicht mehr.“ Ich blickte ihn an und er schien darauf zu reagieren. Er schaute wieder auf und sofort bohrten sich seine Augen in meine. Alle anderen in diesem Raum schienen Luft für ihn zu sein. Dann ging er langsam auf mich zu, da ich fast direkt vor der Tafel saß. Vor meinem Tisch blieb er stehen, legte seine Hand auf ihn. Und als er dann von der Trennung erzählte, konnte ich nicht anders. Ich wollte für ihn da sein. Wollte ihn trösten. Also legte ich meine Hand auf seine. Ganz sanft strich ich über sei­nen rechten Handrücken. Johnny sah mich aus diesen unglaub­lichen Augen an und es bildete sich ein Lächeln auf seinen Lip­pen. Die ganze Klasse schien den Atem anzuhalten. In diesem Moment war ich froh, dass niemand etwas sagte. Nicht die Jungs, nicht mein Lehrer und auch nicht meine Freundinnen. Die Stille tat gut. Und die Wärme seiner Hand. Dann schien Johnny nur noch zu mir zu sprechen. Erzählte mir von seinen Schmerzen in seinem Herzen, doch dass sie endlich anfingen zu heilen. Als er fertig war, fragte er: „Wie heißt du?“ „Massie.“ „Erzähl mir von deiner Arbeit, Johnny“, sagte ich. Er lächelte und mein Herz machte einen Salto. „Gerne.“ Dann begann er zu erzäh­len. Die ganze Zeit sah er nur mich an und meine Hand ruhte immer noch auf seiner. Zehn Minuten vor dem Beginn der Pau­se, hörte er auf und wandte sich an die ganze Klasse. „Habt ihr noch Fragen?“ Alex meldete sich. „Wie lange bleibst du noch in Deutschland?“ „Weiß ich noch nicht. Kommt ganz darauf an.“ Er lächelte noch einmal in die ganze Klasse, dann noch mal zu mir. Vorsichtig nahm ich meine Hand von seiner. Noch ein letzter Blick in seine brauen Augen, dann verließ er das Klassenzimmer, aber nicht bevor er sich in der Tür noch ein letztes Mal zu mir umgedreht hatte.
Danach brach der Tumult los. Die Mädchen fingen an wild durcheinander zu plappern. Mein Englischlehrer versuchte in­zwischen für Ruhe zu Sorgen und teilte die Autogrammkarten von Johnny aus.
Als es zur Pause klingelte, sahen mich alle meine Freundinnen von der Seite mit bedeutenden Blicken an. Doch ich war ihnen dankbar. Sie stellten keine Fragen und ließen mir Zeit, in der Pause über das Erlebnis nachzudenken.
Nach der Pause hatten wir Deutsch. Ich passte nicht auf. Natür­lich nicht. Nachdem was in der vorherigen Stunde alles passiert war. Der Unterricht verging im Schneckentempo. Zudem hatten wir nach Deutsch auch noch Geschichte. Und das bei demsel­ben Lehrer. Horror pur. Geschichte war ebenfalls langweilig wie immer. Ich blickte auf die Uhr. Es war eine halbe Stunde vor Unterrichtsende. Ich seufzte. Warum verging die Zeit nicht schneller?!
Da Klopfte es und ohne das okay des Lehrers abzuwarten, trat ein Mann mit braunen Haaren und ebenso brauen Augen ein, den alle mittlerweile und vor allem ich, kannten. Es war John­ny. Schon wieder. Schlagartig begann mein Herz wieder auf und ab zu hüpfen. „Sorry, dass ich hier schon wieder herein­platze, aber ich wollte mich noch für die kurze Zeit bei euch bedanken“, sagte er, während seine Augen schamlos meine suchten. „Vor allem wollte ich mich bei einer Person bedan­ken.“ Er ging auf mich zu. Kurz vor meinem Tisch blieb er ste­hen. „Seit ich dich zum ersten mal gesehen habe, ist die Wunde in meinem Herzen fast verheilt.“ Und dann zog er mich einfach vom Stuhl hoch. Mein Herz flatterte, während er meine Hand nahm. Seine Augen bohrten sich richtig fordernd und auch gleichzeitig fragend in meine, doch ich schaffte es nur, ihn anzulächeln. Sanft und weich berührten seine Lippen plötz­lich meine Wange. Ich schloss meine Augen leicht. War das nur ein Freundschaftskuss? Nein. Tief in meinem Inneren wusste ich, dass er es todernst meinte. Der Kuss fühlte sich auch so an, doch er war viel zu schnell vorüber. Als ich die Augen wieder öffnete schaute ich in seine Augen, die Funken sprühen zu schienen. „Wow“, hörte ich jemanden rufen. Als ich mich in der Klasse umblickte, merkte ich, dass es Alex gewesen war. „Oh mein Gott, Mass!“ Das war Lilly, eine meiner Freundinnen. Johnny lächelte immer noch, aber ich war mir sicher, dass er nichts von alldem verstand, was meine Mitschüler riefen. Sie redeten wild durcheinander und schließlich rief Alex auf Eng­lisch: „Richtig küssen!“ Und die ganze Klasse stimmte mit ein. Ich wusste, dass es auch ein richtiger Kuss gewesen wäre, wenn unser Lehrer nicht im Zimmer sein würde. Fragend sah ich meinen Traummann an. Der wandte sich in Englisch an die Klasse: „Wenn ihr keine Fotos macht und auch nichts der Pres­se mitteilt, dann ja,“ sagte er und die Klasse nickte ernst, dann fuhr Johnny fort, „vorausgesetzt Herr Gilbert erlaubt es.“ „Warum sollte er es denn nicht erlauben?“, fragte Lisa. Nun meldete sich Herr Gilbert zu Wort. „Ich denke, ich kann die Beiden eh nicht davon abhalten.“ Er lächelte. „Wo die Liebe hinfällt“, meinte Ayla, meine Freundin. „Was hat dein Lehrer gesagt?“, fragte mich Johnny. „Er hat ja gesagt“, hauchte ich und vergaß in diesem Moment, wo wir uns befanden und das alle meine Klassenkameraden da waren und zusahen. Unsere Gesichter, die sowieso schon nah beieinander waren, da er mich immer noch festhielt, kamen sich noch näher. Irgendwie war ich nervös. Mein Herz flatterte so wild und schnell wie ein Kolibri. Kurz vor seinen Lippen flüsterte ich, sodass nur er es hören konnte. „Das ist mein erster Kuss.“ „Du kannst gar nichts falsch machen.“, wisperte er zurück und noch leiser sagte er: „Ich liebe dich.“ Und dann verschmolzen meine Lippen mit seinen. Es kribbelte in meinem ganzem Körper. Ich schlang meine Arme um seinen Hals, wollte mehr. Seine Hände wanderten tiefer, bis zu meinen Hüften. Der Kuss wurde immer heftiger und so voller Leidenschaft, dass man einfach nicht mehr aufhören konnte. Doch das mussten wir. Herr Gilbert begann sich sehr lautstark zu räuspern und Johnny und ich schreckten auseinander. Mein Deutschlehrer grinste uns an und ich glaubte, im selben Moment knallrot anzulaufen. Johnny nahm mich einfach noch fester in den Arm. „Ich sollte langsam gehen“, sagte er. Sodass es niemand merkte, drückte er mir einen Zettel in die Hand, sah mir lächelnd, tief in die Augen und verschwand dann schnell aus dem Klassenzimmer.
Ruhig setzte ich mich wieder auf meinen Stuhl. Meine Freun­dinnen starrten mich einfach nur an und die Jungs schauten doof in meine Richtung. „Ich wusste gar nicht, dass sie das Küssen so drauf hat“, sagte Jakob. „Tja, ihr wisst halt nicht viel über mich.“, war meine kecke Antwort. Auch Herr Gilbert sah mich ungläubig an. „Soviel zu ruhiger Schülerin. Bei ihm warst du ja richtig stürmisch!“ „Was heißt da stürmisch! Ich, ich...“, stotterte ich und wusste plötzlich einfach nicht mehr weiter. Der Schulgong ersparte mir, dass ich weiter reden musste. Ge­schwind packte ich meine Sachen, schnappte mir Lea und flitz­te mit ihr zum Hintereingang hinaus.
„Boa, ging das bei dir und ihm schnell. Mit dem verlieben und dem Küssen meine ich“; sagte Lilly, während wir nebeneinander herliefen. „Ich habe sofort gespürt, dass er einfach der Richtige sein muss und ihm schien es genauso gegangen zu sein.“ „Ich habe es gemerkt. Gleich als er in die Klasse gekommen ist, ha­ben sich eure Augen nicht voneinander losreißen können.“ Ich lächelte. So etwas fiel eben nur einer wahren Freundin auf. „Er hat mir beim Gehen einen Zettel zugesteckt“, erklärte ich und zog ihn aus meiner Hosentasche. Lillys Augen wurden größer. „Was steht darin?“ „Ich habe ihn noch nicht gelesen“; war mei­ne Antwort. „Los! Mach ihn auf!“ Das ließ ich mir nicht zwei­mal sagen. Vorsichtig öffnete ich das zerknitterte Papier. Und las vor: „Massie, ich weiß auch nicht wie ich meine Gefühle für dich in Worte fassen soll. Seit dem ersten Augenblick, als ich dich sah, gehört mein Herz dir. Es ist so als hätte ich plötz­lich etwas ewig verlorenes wiedergefunden. Ich warte bei dei­ner Bushaltestelle auf dem Busbahnhof auf dich. Nur in deiner Nähe fühle ich mich wohl, außerdem möchte ein Gefühl in mir einfach nur DICH. Ganz. Und für immer. Bitte komme. In tiefster Liebe, Johnny.“ „Das hört sich ja fast an, als sei er auf dich geprägt worden“, sagte Lilly, „So wie Jacob, der Werwolf, auf Renesmeé in den Twilight-Romanen.“ Ich schmunzelte. „Was meinst du, dass das bedeutet?“, fragte ich, obwohl ich die Antwort bereits schon ahnte. „Ich würde sagen, dass er dich wirklich liebt. Ach komm schon. Jeder weiß, dass du schon ewig nur Augen für diesen Schauspieler hast.“ „Aber er ist Schauspieler. Das kann doch eigentlich nichts werden. Und er ist über 30 Jahre älter als ich.“ Ich seufzte. Lilly ebenfalls. „Was spielt das für eine Rolle, was er für einen Beruf hat? Und das Alter hat für dich noch nie eine Bedeutung gehabt und für ihn hat es anscheint bei dir auch nicht. Du bist verliebt. Das sieht jeder Blinder. Und du liebst ihn. Mehr als du weißt.“ „Danke.“ Ich brachte ein Lächeln zustande. „Du bist die beste Freundin der Welt.“ Ich umarmte sie. Dann trennten sich unsere Wege. Sie musste zu einer anderen Haltestelle als ich.
Und dann sah ich ihn. Er trug natürlich immer noch die zerfetz­te Jeans und das einfache weiße, lockere Oberteil mit dem wei­ten Ausschnitt. Seine braunen Haare waren etwas verwuschelt, da er immer wieder mit der Hand hindurch fuhr. Einen Hut trug er nicht, dabei wusste ich zu gut, dass er eine Schwäche für Hüte hatte. Nur der Blick auf seine Augen waren mir verwehrt. Er trug eine dunkel getönte Sonnenbrille. Als er mich entdeck­te, breitete sich auf seinem Gesicht ein Lächeln aus und durch meinen Körper strömte Wärme und es kribbelte überall. Lilly hatte Recht gehabt. Ich liebte ihn natürlich. Viel zu sehr. John­ny sah so gut aus, dass es fast schmerzte ihn anzusehen. Aber ich konnte nicht anders, als ihn mit meinen Augen ab zu scan­nen. Langsam und dann immer schneller ging ich auf ihn zu, aber ich wusste, dass ich ihm nicht um den Hals fallen konnte. Niemand, und vor allem die Paparazzi, durfte mitkriegen, dass Johnny Depp eine Minderjährige liebte. Ich merkte, wie alle Schüler, darunter auch meine Ehemalige Freundin Mia, die ich nun nicht mehr leiden konnte, Johnny von der Seite anstarr­ten. Ob sie wussten, wer er war? Ich war mir nicht sicher.
...

Wollt ihr mehr hören??? Fortsetzung folgt hoffentlich bald, falls die Story euch gefällt.


"Ich glaube ganz fest daran, dass wir alle ziemlich verrückt sind. Jeder auf seine Art." ~by Johnny~

"Eine weitere Träne lief meine Wange hinunter. Ich liebte ihn immer noch sehr, aber würde ich ihm wirklich je wieder verzei­hen können?" ~by me aus meinem Buch~

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zuletzt bearbeitet 02.03.2012 18:35 | nach oben springen

#3

RE: Fanfiktions

in Fanfiktion 09.03.2012 16:28
von Massie | 2.110 Beiträge | 11043 Punkte

Dann stand ich endlich vor ihm. Er lächelte. „Haben dich wel­che erkannt?“, fragte ich leise. Er schüttelte den Kopf. „Viel­leicht. Mich hat allerdings niemand angesprochen.“ Eine Weile standen wir schweigend nebeneinander. Langsam fuhren die Busse aus den Haltestellen. Ein schwarzer BMW bog in den Busbahnhof ein. „Wohin nimmst du mich mit?“ „Ist das so wichtig?“ „Nein, aber meine Eltern machen sich doch sonst Sorgen“, meinte ich. „Mit ihnen habe ich alles abgeklärt“, sagte Johnny. „Und sie haben es erlaubt?“, fragte ich zurück. „Naja, ich musste sie zwar lange überreden, aber sie haben schließlich doch zugestimmt“, erklärte Johnny und umfasste meine Hand. Ich hätte noch so viele Fragen gehabt. Woher er zum Beispiel, die Nummer meiner Eltern wusste. Und wie er es geschafft hat­te sie zu überreden. In diesem Moment hielt schwarze Auto direkt vor uns. Heraus stieg ein Bodyguard. War ja klar! Doch zu meiner Überraschung kam noch ein zweiter BMW herange­fahren. Auch in ihm saß anscheinend ein Bodyguard. Johnny nickte dem ersten zu. „Danke Jim.“ Der Bodyguard setzte sich in das zweite Auto. Langsam verstand ich. Johnny ließ meine Hand sachte los und öffnete mir die Beifahrertür. „Volá!“, sagte er und ich ließ mich auf den schwarzen Ledersitz plumpsen. Johnny selbst setzte selbstverständlich ans Steuer, ließ den Mo­tor an und fuhr los. „Es ist dir doch hoffentlich recht, dass mei­ne Bodyguards nicht mit uns in einem Auto fahren, oder?“ Er grinste schief. „Habe ich gehofft“, sagte ich und nahm Johnny die Sonnenbrille von den Augen, damit ich sie endlich wieder sehen konnte. „Erzähle mir von deinem Leben, bevor du Schauspieler wurdest.“ „Naja, ich habe schon ziemlich früh die Schule geschmissen, da ich eigentlich Musiker werden wollte. Meine Schauspielkarriere bezeichne ich selbst als Unfall“, erzählte er, „Was möchtest du später mal werden?“ Mit dieser Frage war ich schon immer überfordert gewesen, wenn sie mir jemand stellte, aber ihm konnte ich antworten. „So richtig habe ich es mir noch nicht überlegt. Naja, in meiner Freizeit schreibe ich Bücher und ich habe mich mal zu einem Casting für einen Film beworben, aber das war schon Ewigkeiten her.“ „Und warum überlegst du nicht, das zum Beruf zu machen?“, fragte Johnny. „Ich weiß auch nicht. Schreiben wollte ich schon seit ich klein war, aber ich habe irgendwie Angst dafür, es nicht zu schaffen, ein Buch zu veröffentlichen.“ Ich seufzte. „Du darfst einfach nie aufgeben und musst deine Träume weiter verfolgen. Und was das schauspielern betrifft: Es hat seine guten und spaßigen Seiten, aber auch seine schlechten. Dein Leben wird rund um die Uhr überwacht und die Paparazzi wartet nur darauf, dass du etwas tust, dass nicht so ganz okay für die Promiwelt ist“, er­klärte Johnny und ich nickte. „Ich weiß. Aber mir macht es einfach Spaß jemand anderes zu sein.“ „Aber doch, bleibst du immer ein kleines Stück du selbst.“ „Vielleicht“, sagte ich und schaute lächelnd aus dem Fenster, wo die Landschaft an uns vorbeiflog. „Zeigst du mir mal, was du schreibst?“, fragte Johnny. „Ähm, klar.“ Ich war leicht unsicher. Meine Mutter, die ebenfalls jünger als der Mann neben mir war, würde bestimmt nicht erlauben, dass ich Johnny mit nach Hause brachte. Aber dieses Problem wollte ich wann anders lösen. Jetzt genoss ich erst einmal den Nachmittag mit diesem wundervollen Mann.
Nach einer halben Stunde Fahrt wusste ich, wohin es ging. „Bamberg?“ Ich sah ihn an. Er grinste. „Ja. Da es in Deutsch­land kein Venedig gibt, dachte ich mir Klein Venedig, also Bamberg, könnte auch die Stadt der Liebe sein“, sagte er und hielt an einer roten Ampel. „Die Stadt ist auch wunderschön“, meinte ich. „Ich hatte leider noch nicht so viele Gelegenheiten sie anzusehen“, erklärte Johnny. Die Ampel wurde grün. John­ny fuhr zielstrebig weiter durch die Straßen.
Schließlich parkte er auf dem Park & Ride Parkplatz, wo man dann ganz bequem mit Bussen in die Innenstadt fahren konnte. Wir stiegen aus dem Auto. „Kommen die Bodyguards auch mit?“, fragte ich. „Ja, aber ich habe gesagt sie sollen sich ein wenig zurückhalten und nicht neben uns sondern hinter uns laufen.“ Er sah plötzlich ein wenig verlegen aus. „Die Body­guards haben eben einen weiten Einblick in mein Privatleben. Und ich weiß nicht, ob es dich stört.“ Eigentlich fand ich es schon ein bisschen doof, aber ich sah Johnny an der Nasenspit­ze an, dass er es auch manchmal nicht leiden konnte, ständig von diesen Männern verfolgt zu werden, also sagte ich: „Solan­ge ich mit dir zusammen sein kann, ist mir das egal.“ Er griff nach meiner Hand. Ich spürte sie nur zu gerne und umfasste sie fester. Dann kam er wieder näher und unsere Lippen ver­schmolzen, als sie sich trafen, zu einen wunderschönen und lecker schmeckenden Kuss. Unsere Lippen öffneten sich leicht und schließlich fanden sich auch unsere Zungen und liebkoste­ten einander. Dieses Gefühl war einfach unbeschreiblich. Himmlisch war es und einfach nur lecker. Doch schließlich lös­ten wir uns wieder voneinander und er sah mich an. „In diesem Moment war ich gerade der glücklichste Mensch auf diesem Planeten“, säuselte er in mein Ohr. Dafür musste ich ihn glatt noch mal küssen. Als ich dann aufsah, bemerkte ich, dass die Bodyguards uns schamlos beobachteten. Für Johnny musste es schrecklich sein ständig unter ihrer Beobachtung zu stehen. Johnny schien bemerkt zu haben, dass ich verunsichert war. „Einfach nicht beachten“, sagte er, „Komm. Der Bus ist da.“ Er zog mich sanft mit sich. Zu unserem Glück saßen nur ein paar ältere Leute im Bus und Johnny wurde von niemanden erkannt. Manche sahen uns nur ein wenig seltsam an. Naja, sah be­stimmt auch komisch aus, wenn ein Mann mit einem Mädchen an der Hand, gefolgt von zwei schwarz angezogenen Männern mit dunkler Brille hintereinander in den Bus steigen.


"Ich glaube ganz fest daran, dass wir alle ziemlich verrückt sind. Jeder auf seine Art." ~by Johnny~

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#4

RE: Fanfiktions

in Fanfiktion 18.03.2012 15:54
von Massie | 2.110 Beiträge | 11043 Punkte

Die Fahrt in die Innenstadt dauerte nicht lange. Ich hatte nur Augen für Johnny. Auch dieser saß einfach nur da und unsere Augen bohrten sich ineinander. Wir konnten nicht voneinander loslassen. Schon bald hielt der Bus am großen Busbahnhof der Stadt. Johnny und ich gingen Hand in Hand durch die Innen­stadt, bis Johnny fragte: „Du hast bestimmt Hunger. Bestimmt finden wir ein gutes Restaurant.“ Ich hatte wirkliches langsam Hunger, also nickte ich. „Ich kenne ein gutes Lokal. Dort war ich mit meiner Familie schon oft. Die Pizza schmeckt echt le­cker.“ Ein Lächeln von ihm. „Okay, dann gehen wir dort hin.“ Quer durch ganz Bamberg liefen wir im Schnellschritt, da un­sere Mägen anfingen zu rumoren. Nach diesem langen Fuß­marsch standen wir endlich vor dem gelben Gebäude. „Hof­fentlich ist noch ein Tisch frei“, dachte ich laut. Wir traten ein. Sofort begrüßte uns ein Kellner. „Ciao Signore Johnny Depp, Ciao Signora.“ Er hatte Johnny sofort erkannt. Die Leute an den Tischen im Restaurant blickten sich neugierig um. Frauen standen auf und wollten Fotos schießen und Johnny möglichst gut zu sehen. An einem Tisch gleich neben der Tür saß eine Gruppe Mädchen. Diese fingen augenblicklich an hysterisch zu kreischen und Johnnys Namen zu rufen. Als sie aufsprangen und auf meinen Traum­mann zu rannten, stellten sich zum Glück die Bodyguards in den Weg und ließen die Mädchen nicht durch. „Kommen Sie mit Signore Depp und Signora.“ Der Kellner hatte sofort ver­standen. Er führte uns in einen Nebenraum. Weit weg von den Fans. „Hier sind Sie ungestört“, sagte er mit seinem italieni­schen Akzent. Dann reichte er uns die Karte und verschwand. Die Bodyguards stellten sich wie zwei Wachhunde vor die Tür des Nebenraums.
Wir bestellten uns eine Pizza. Während des Wartens redeten wir über dies und das, allerdings nicht über Johnnys Leben als Star.
Als die Pizza kam, nahm sich Johnny zuerst ein Stück von der heißen, gut aussehenden Pizza und fütterte mich damit. Wir lachten viel beim Essen, als wir uns gegenseitig Pizza in den Mund schoben. Nach dem Essen blieben wir noch für eine klei­ne Weile sitzen. Nachdem Johnny bezahlt und dem Kellner noch ein Autogramm geschrieben hatte, schlichen wir uns aus dem Lokal, damit uns die Gäste und vor allem die lärmenden Fans uns nicht bemerkten. Das klappte auch. „So, was machen wir jetzt?“, fragte Johnny, als wir draußen in das Sonnenlicht blinzelten. „Shoppen?“, fragte ich zurück. Sein Lächeln ver­schwand. „War nur ein Scherz“, kicherte ich und sein Gesicht hellte sich auf. Seite an Seite, Hand in Hand schlenderten wir durch Bamberg. Wir durchquerten den Rosengarten der Resi­denz von Bamberg am Domplatz, gingen über die Brücke am Rathaus und durch die verwinkelten Gassen, bis Johnny eine Gondel entdeckte. „Hast du Lust?“, fragte er mich. Natür­lich hatte ich Lust. Also stiegen wir wenige Minuten später zu einem Gondoliere in die Gondel. Ein sanfter Kuss von Johnny und schon fühlte ich mich, als würden wir wirklich durch die Kanäle von Venedig schippern. Die Bodyguards waren nicht mitgekommen. Sie warteten an der Anlegestelle auf uns.


"Ich glaube ganz fest daran, dass wir alle ziemlich verrückt sind. Jeder auf seine Art." ~by Johnny~

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#5

RE: Fanfiktions

in Fanfiktion 24.04.2012 16:22
von Massie | 2.110 Beiträge | 11043 Punkte

„Echt romantisch“, meinte ich und legte meinen Kopf auf Johnnys Schulter. Vorsichtig küsste er mich auf meine Haare. Seine Hand ruhte auf meinem Bein. Nichts fühlte sich falsch an. Nur richtig. Und irgendwie, wie ein Traum. Es konnte doch nicht sein, dass ich mit dem begehrtesten Schauspieler hier in einer Gondel saß und er meine Hand hielt. Das konnte gar nicht alles echt sein! Um mich zu vergewissern fuhr ich Johnny ein­mal durch seine braunen Haare. „Warum tust du das?“, fragte er. „Damit ich endlich glaube, dass das alles echt ist und nicht irgendein Traum der sich unglaublich echt anfühlt.“ „Es ist kein Traum“, sagte Johnny. „Sag mal, warum hast du heute kei­nen Hut auf? Ich hätte gedacht, du gehst nie ohne aus dem Haus.“ „Der liegt auf dem Bett im Hotel“, war die Antwort. „Na dann.“ „Sieh mal. Der Sonnenuntergang“ Johnny blickte nach Westen in das orange Licht, der Sonne, die gerade am Ho­rizont versank. Dann sah er wieder mich an und unsere Lippen berührten sich. „Das ist der schönste Tag in meinem Leben“, flüsterte ich. „Ich bin mir sicher, dass dieser Tag auch noch schöner werden kann“, meinte Johnny. Die Gondel legte wie­der an. Johnny half mir aus dem Boot. „Warum wird er denn noch schöner?“ „Warte es ab.“ „Komm. Die Bodyguards war­ten mit den Autos da vorne.“ „Jetzt weiß ich, wozu solche Bo­dyguards nützlich sind“, grinste ich und folgte Johnny zu den Autos. Einer der Bodyguards hielt Johnny den Schlüssel hin. Doch ich war schneller und schnappte mir ihn. „Wenn du mir verrätst, wo es nun hingeht, bekommst du ihn wieder.“ Ich wedelte damit vor seiner Nase herum. „Das ist fies.“ „Ich kann warten“, sagte ich. Ein Seufzen aus Johnnys Richtung war zu hören. „Na schön. Wir fahren in das Hotel Residenzschloss.“ Wieder begann es überall in mir zu kribbeln. Und wie ich mit ihm dorthin wollte. „Was ist mit meinen Eltern?“ „Alles schon geregelt“, war die Antwort. „Okay.“ Wieder fragte ich mich, wie er das hingekriegt hatte. Ich warf Johnny den Schlüssel zu. Dann saßen wir im Auto und Johnny steuerte es quer durch Bamberg.

„Wow!“ Ich staunte nicht schlecht, als wir in den Hof des Ho­tels fuhren und ausgestiegen waren. Das Hotel war riesig. Ich war jetzt schon beeindruckt. Hinter uns hielt der zweite BMW. Die Männer stiegen aus. „Jim! Alex! Fahrt ihr bitte die Autos in die Parkgarage“, befahl Johnny. Die beiden nickten und ver­schwanden sofort.
Johnny führte mich in das Hotel. Die Dame an der Rezeption lächelte uns zu, aber Johnny steuerte mich zielstrebig durch die vielen Flure, bis wir vor einer noblen Tür standen. Nachdem er den Schlüssel aus seiner Jeanstasche gekramt hatte, öffnete er die Tür. Ich war sofort überwältigt. Das Zimmer war zwar ein­fach ausgestattet, aber es gefiel mir trotzdem. Es gab ein Sofa mit einem Fernseher, ein großes Fenster, ein schickes Bad und natürlich ein großes Doppelbett, auf dem ein grauer Hut mit ei­nem kleinen Loch darin, trohnte. Ich musste lächeln. Johnny trug meistens denselben Hut. Egal bei welchem Anlass.
„Gefällt es dir?“, fragte Johnny. „Sehr sogar“, sagte ich. „End­lich keine Aufpasser mehr.“ „Oh ja. Die haben jetzt Feier­abend“, erklärte er. „Dann sollten wir diese Zeit nutzten.“ „Wozu?“, fragte er. An seinem Gesicht konnte ich aber erken­nen, dass er dasselbe dachte wie ich. „Dazu“, sagte ich und küsste ihn. Erst sachte, weich und zärtlich. Doch ich verlangte nach mehr und er auch. Der Kuss wurde zu einer feurigen Leidenschaft. Johnnys Lippen wanderten tiefer. Küssten meinen Hals. Seine Hände verschwanden unter meinem T-Shirt und erforschten meinen Körper.

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Ich weiß nicht genau, ob es erlaubt ist, hier solche Sachen, also dass, was als nächstes kommt (ihr könnt's euch ja denken, wies weitergeht ) zu posten, deshalb frag ich jetzt erst einmal! (Antwort, bitte im Kommi-Tread zu meiner Story posten)


"Ich glaube ganz fest daran, dass wir alle ziemlich verrückt sind. Jeder auf seine Art." ~by Johnny~

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zuletzt bearbeitet 24.04.2012 16:23 | nach oben springen

#6

RE: Fanfiktions

in Fanfiktion 08.05.2012 18:06
von Massie | 2.110 Beiträge | 11043 Punkte

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FSK 16
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Ich seufzte auf und ließ meine Hände ebenfalls tiefer gleiten. Dann fanden seine Lippen wieder zu meinem Mund, während ich den unteren Bereich seines Körpers durchforstete. Aber die Jeans war im Weg. Sie störte. „Ich liebe dich“, flüsterte er und zog mir mein T-Shirt vorsichtig über den Kopf. Dann küsste er mich wieder. „Ich dich auch“, antwortete ich und befreite ihn aus seinem weißen Shirt. Fast schon unbewusst, schlüpfte ich aus meinen Ballerinas.
Langsam und immer noch küssend, gingen wir hinüber zum Bett. Seine Finger nestelten schon ungeduldig an meinem Gürtel herum. Sanft stieß er mich auf das Bett. Wenige Momente später hatte ich meine Hose los. „Jetzt bin ich dran“, sagte ich frech. Wir tauschten die Positionen und ich entfernte seine Hose. Nur noch in Unterwäsche bekleidet lagen wir im Bett. Mit einer schnellen Bewegung war mein BH geöffnet. Von Aufregung war keine Spur. Das verwunderte mich etwas, da dies schließlich mein erstes Mal war. Doch ich hielt nicht lange inne und streifte ich ihm die Boxershorts herunter. Ein leisen „Wow“ konnte ich mir dabei nicht verkneifen. Ich lag unter ihm, als er mir den Slip auszog. „Du bist wunderschön“, sagte er und küsste mich. Seine Hände wanderten über meinen ganzen Körper und seine Lippen hinterher. Ich seufzte. „Ich will dich“, hörte ich mich säuseln.
Dann spürte ich endlich, das Gefühl, dass ich spüren wollte. Wir waren vereint! Diesen Moment wollte ich nie mehr hergeben. Durch meinen Körper flatterten tausende, nein es waren bestimmt schon millionen Schmetterlinge und ich spürte nur noch das unendliche Glück. Und ihn. Ich passte mich seinen Rhythmus an, der langsam immer schneller wurde. Ich seufze und wollte mehr. Einfach immer mehr. Das Glück in meinem Körper ließ sich nicht beschreiben. Und dann kam er: der unbeschreibliche, unübertreffbare Höhepunkt. Genießerisch stöhnte ich auf. Solch ein Gefühl konnte einfach kein Mensch auf diesem blauen Planeten beschreiben, nicht einmal der beste Schriftsteller der Welt!
Schließlich tauschten wir die Positionen. Ich saß nun oben und konnte mir seinen wunderschönen Körper perfekt anschauen. Mit meinen Fingern fuhr ich vorsichtig über seine wunderschöne Brust.
Ich wollte immer noch mehr und auch er schien nicht aufhören zu können. Ich liebte ihn immer stärker, immer kräftiger. „Du bist der einzige Mensch auf diesem Planeten, den ich je so geliebt habe wie dich“, hörte ich ihn lei­se seufzen.
Nach einem weiteren, unbeschreiblich tollen Höhe­punkt, trennten wir uns wieder. Ich lag an seiner Brust geku­schelt und hatte die Augen geschlossen, während er meinen Körper mit Küssen bedeckte.
Und wieder einmal fragte ich mich, ob das alles war sein konn­te. Ich hatte schon ewig für ihn geschwärmt und nun hatte ich gerade die tollsten Momente in meinem Leben mit ihm ver­bracht.
„Das war dein erstes Mal oder?“, hörte ich ihn fragen. „Ja“, sagte ich, „Ich war aber überhaupt nicht aufgeregt. Einfach ver­traut habe ich dir.“ Ich bekam wieder seine Lippen zu spüren. „Es war wunderschön mit dir“, säuselte er und strich mit seinen Lippen behutsam über meinen Körper. „Fand ich auch“, stöhn­te ich. Der Mann machte mich fertig. Wenn das so weitergehen würde, würden wir morgen früh noch hier liegen. Dagegen hat­te ich natürlich nichts. Diese Zeit mit Johnny war einfach viel zu kostbar.
Schließlich küsste mich Johnny sanft auf die Stirn. „Schlaf schön Kleines“, murmelte er. „Du auch“, sagte ich und wollte seine Lippen noch einmal spüren. Doch seine Augen waren be­reits geschlossen. Ich kuschelte mich in seine Arme und war schon in wenigen Sekunden eingeschlafen.


"Ich glaube ganz fest daran, dass wir alle ziemlich verrückt sind. Jeder auf seine Art." ~by Johnny~

"Eine weitere Träne lief meine Wange hinunter. Ich liebte ihn immer noch sehr, aber würde ich ihm wirklich je wieder verzei­hen können?" ~by me aus meinem Buch~

"Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben ihnen zu folgen, egal wohin der Weg auch führt!" ~by me~
zuletzt bearbeitet 08.05.2012 18:06 | nach oben springen

#7

RE: Fanfiktions

in Fanfiktion 05.06.2012 12:19
von Massie | 2.110 Beiträge | 11043 Punkte

Als ich die Augen wieder öffnete, schien die Sonne bereits hell ins Zimmer. „Mist“, stieß ich aus, mit einem Blick auf den We­cker. Es war bereits kurz nach sechs Uhr. Ich würde zu spät in die Schule kommen. Neben mir setzte sich Johnny Depp im Bett hoch. Es war also doch kein Traum, bemerkte ich mit ei­nem Blick auf seinen nackten Oberkörper. „Guten Morgen gähnte er, beugte sich zu mir herüber und küsste mich. Aus dem Kuss wurde nur leider ein leidenschaftlicher Zungenkuss. Sein Bein schob sich zwischen meines und ich seufze auf. „So schön es ist, ich muss leider augenblicklich in die Schule“, sag­te ich. Er lächelte. „Nur noch fünf Minuten.“ Damit küsste er mich noch heftiger. Hätte ich mich dann nicht von ihm losge­macht, wäre es wahrscheinlich noch sehr viel länger so weitergegangen. Seufzend kämpfte ich mich aus der Decke und tapp­te auf bloßen Füßen ins Bad. Ein Blick in den Spiegel sagte al­les. Meine Haare waren eine Katastrophe.
Ich ging wieder zu Johnny ins Zimmer und angelte nach mei­nem Slip. „Schade. Aber Schule muss vor, das verstehe ich“, sagte Johnny. Ich warf ihm seine Boxershorts zu. „Ich kann leider auch nichts da­für, dass die Schulpflicht erfunden wurde“, meinte ich achsel­zuckend und stieg in meine Jeans, während Johnny sein T-Shirt suchte. „Ich fahr dich natürlich.“ Ich lächelte ihn an. Der Typ war einfach nur toll. Schließlich hatte ich wieder alle meine Klamotten am Leib. „Könnte ich mir vielleicht deinen Hut lei­hen?“, fragte ich ihn. Auch nach dem Kämmen, sahen meine Haare noch sehr verwüstet aus. „Klar“, sagte Johnny wirbelte herum und setzte mir den grauen Hut geschwind auf den Kopf.

Das Frühstück schenkte wir uns. Johnny schlich mit mir an der Hand leise aus dem Hotel, um keine Bodyguards zu wecken.
Meine Schultasche lag noch im Auto. Ich ließ mich neben Johnny auf den Sitz plumpsen. Dieser startete den Motor und wir fuhren in Richtung Schule. Als ich während der Fahrt meine Hand auf Johnnys Schenkel legte, beschleunigte er das Tempo etwas, weil sein Blick wieder einmal meinen suchte.

Nach einer Ewigkeit, die allerdings sehr schön war, kam der BMW vor der Schule zum stehen. „Ist glaube ich besser, wenn du nicht mit reinkommst“, sagte ich. Johnny nickte widerwil­lig. Nach einem Kuss, dem ein zweiter folgte, holte ich schließ­lich meine Schultasche vom Rücksitz und stieg aus dem Auto. „Warte“, rief Johnny und ließ die Scheibe seines Fensters her­unter. Ein letztes Mal küsste er mich und mein Körper loderte von seiner geballten Leidenschaft augenblicklich in Flammen auf. Noch ein letztes Blick in seine Schokoladenaugen, dann machte ich seufzend kehrt und eilte in die Schule.

Es war bereits kurz nach viertel acht, als ich keuchend vor mei­nem Klassenzimmer stand.
Natürlich hatten wir heute ausgerechnet in den ersten zwei Stunden wieder eine Doppelstunde Gilbert. Ausgerechnet.
Ich atmete noch ein Mal durch und klopfte dann zaghaft.
Als ich ein Herein vernahm öffnete ich vorsichtig die Tür und starrte in die neugierigen Augen meiner Mitschüler.


"Ich glaube ganz fest daran, dass wir alle ziemlich verrückt sind. Jeder auf seine Art." ~by Johnny~

"Eine weitere Träne lief meine Wange hinunter. Ich liebte ihn immer noch sehr, aber würde ich ihm wirklich je wieder verzei­hen können?" ~by me aus meinem Buch~

"Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben ihnen zu folgen, egal wohin der Weg auch führt!" ~by me~
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#8

RE: Fanfiktions

in Fanfiktion 28.06.2012 16:21
von Massie | 2.110 Beiträge | 11043 Punkte

Schließlich fand ich zum Glück meine Sprache wieder. „Entschuldigung, dass ich zu spät bin, aber ich habe verschlafen“, sagte ich, doch ich spürte, wie ich förmlich rot anlief. Dann wollte ich mich möglichst unauffällig auf meinen Platz schleichen, aber ich hatte die Rechnung nicht mit meinem Lehrer gemacht. „Was hast denn du für einen Hut auf den Kopf?“, fragte er sichtlich amüsiert. Die Augen meiner Mitschüler wurden immer größer. Irgendwann würden sie sicherlich aus den Augenhöhlen herausspringen. Marie erkannte den Hut natürlich. „Den Hut trägt doch immer Johnny Depp oder?“ Alle sahen mich an und als meine Wangen sich zu allem Überdruss auch noch stärker erröteten, verriet ich mich. Ich versuchte die Situation noch zu retten und stotterte wirres Zeug, doch Alex, der vor mir an seinem Tisch saß, stand auf und mit einer blitzschnellen Bewegung mopste er mir den Hut und jeder konnte meine wirren, zerzausten Haare sehen. „Oh mein Gott, Mass! Das was ich denke?“, rief Lily und in diesem Moment hätte ich ihr am liebsten den Mund zugeklebt. Die Augenpaare wurden noch größer. „Doch nicht im Ernst, oder?“ Bella sah mich ungläubig an und Herr Gilbert saß an seinem Pult und grinste nur. Wie ich sein Grinsen hasste! Schnell, um nicht länger dumm da stehen zu müssen setzte ich mich an meinem Platz. „Das geht niemanden etwas an, okay? Können wir mit dem Unterricht fortfahren?“ Der letzte Satz war nur für Herrn Gilbert bestimmt.


"Ich glaube ganz fest daran, dass wir alle ziemlich verrückt sind. Jeder auf seine Art." ~by Johnny~

"Eine weitere Träne lief meine Wange hinunter. Ich liebte ihn immer noch sehr, aber würde ich ihm wirklich je wieder verzei­hen können?" ~by me aus meinem Buch~

"Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben ihnen zu folgen, egal wohin der Weg auch führt!" ~by me~
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#9

RE: Fanfiktions

in Fanfiktion 17.01.2016 20:28
von Haha 123
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Bitte Schreib mehr ist echt gut!!


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